Entwicklung  
    BeStCONNECT-EDSP    
    BeStCONNECT-SR    
    BeStCONNECT-SR ECO  

 

       

 

Der Übergang von einer einfachen Distanzschutzplanke auf eine Betonschutzwand

Bezeichnung:
BeStCONNECT EDSP

Gesamtlänge: 27,1 m
Gesamtgewicht: 15 t
Aufhaltestufe: H2
Wirkungsbereich: W2
ASI: C
Vertrieb: VR • SPENGLER

Das System

BeStCONNECT EDSP setzt sich zusammen aus 13,7 Tonnen Beton und 1,3 Tonnen Stahl. Die beiden Komponenten ergeben ein Gesamtgewicht von ca. 15 Tonnen, die Gesamtlänge beträgt 27,10 Meter.

Die Konstruktion wurde vor allem
auf die unterschiedlichen Eigenschaften von Beton (hohe Druckbelastbarkeit) und Stahl
(gutes Druck- und Zugverhalten) abgestimmt.
Der kritische Bereich zwischen Betonschutzwand und nach-
giebiger Stahlkonstruktion wurde
mit Kasten- und Zwischenholm-Profilen verstärkt.

Um sicherzu stellen, dass ein schweres Fahrzeug wie z.B. ein
Bus, der kurz vor der Beton-schutzwand anprallt, wieder auf
die Fahrbahn gelangt und die Konstruktion nicht durchbricht,
wurde ein besonderes Über-gangselement entwickelt, das sogenannte „Schwert“.

Das Schwert ist in der Lage, nicht
nur Zug-, sondern auch Druck-
kräfte an die Betonschutzwand abzugeben.
Eine weitere Erhöhung der Systemsteifigkeit wird durch die Verringerung des Pfostenab-
standes (ca. 4,5 m vor der Betonschutzwand) erzielt.

Das Einsatzgebiet:

Der Übergang einer einfachen Distanzschutzplanke (EDSP) auf
eine Betonschutzwand kommt
überall dort zum Einsatz, wo diese beiden passiven Schutz-einrichtungen unterschiedlicher Bauart gemäß den Richtlinien für passiven Schutz an Straßen (RPS) funktionsgerecht miteinander verbunden werden müssen (Aufhaltestufe H2).

Die Montage:

In der ersten Phase - der Beton-Montage - wird zunächst der Untergrund für die Fertigteil-fundamentplatten vorbereitet.
Nach der Erstellung eines ebenen Splitt-betts werden die Fer-tigteilfundamente auf das vorbereitete Planum gesetzt. Eine Verankerung mit dem Unter-
grund ist nicht erforderlich.

Die BSWF-Elemente werden in die Vertiefung der Funtamentplatten gesetzt und mit der patentierten
JJ-Hooks-Kralle untereinander verbunden. Die Stahlkralle dient
als formschlüssige Verbindung der einzelnen Betonschutzwand-
fertigteile - eine sichere, im Reparaturfall jedoch lösbare Verbindung.

In der zweiten Phase - der Stahl-Montage - wird nach Rammen der Pfosten (C 125-Profil) mit der

Verschraubung der Längselemente am Betonteil begonnen. Damit diese problemlos und schnell miteinander verbunden werden können, sind bereits werkseitig Gewindehülsen in Beton eingegossen. Dies gewährleistet einen passgenauen Anschluss und garantiert eine formschlüssige Verbindung der beiden Baustoffe miteinander.

Bei der weiteren Auswahl der zu montierenden Stahlteile kommen härtere und weichere Grund-elemente zum Tragen. Im unteren Bereich werden Deforma-tionselemente zwischen Pfosten
und Schutzplankenholm gesetzt,
die bei einem PKW-Anprall ein wei-cheres Anprallen gewährleisten. Im oberen Bereich wurde ein verstärtes Kastenprofil (150 x 180 x 4 mm) an dem Pfosten befestigt. An der Vordeseite wird direkt der Schutzplankenholm angeschraubt - das Aufhalten von schweren Fahrzeugen ist somit sichergestellt.

Ein entscheidender Vorteil dieses neuen Systems ist die kurze Montagezeit aufgrund der Verwendung von Betonfertigteilen sowohl für die Wandelemente als auch für die Fundamentierung. Aushärtezeiten an der Baustelle vor Ort und damit Zeitverzögerungen bis zur Verkehrsfreigabe entfallen.